St. Andreas Verden wird Radwegekirche
Offene Tür für Radfahrende an Aller und Weser
Eine gute Nachricht für alle, die den Aller-Radweg oder den Weser-Radweg entlangradeln: Die St. Andreas Kirche in Verden ist ab sofort offiziell als Radwegekirche anerkannt. Am 23. April überreichte Beate Stecher, Referentin für Kirche im Tourismus, das entsprechende Signet feierlich vor der Kirche. Dort wird es nun gut sichtbar am Gebäude angebracht und zeigt: Hier ist die Tür offen.
St. Andreas ist damit die fünfte Radwegekirche im Kirchenkreis Verden, nach den Kirchen in Achim, Langwedel, Dörverden und dem Verdener Dom. Bundesweit gehört die Gemeinde nun zu einem Netzwerk von knapp 100 Radwegekirchen, die Radfahrenden einen verlässlichen Anlaufpunkt bieten – zum Innehalten, Verschnaufen oder einfach Staunen.
Um als Radwegekirche anerkannt zu werden, sind verschiedene Kriterien zu erfüllen: unter anderem Fahrradständer, Toiletten und vor allem verlässliche Öffnungszeiten. St. Andreas ist ab dem 1. Mai dienstags bis sonntags von 10:30 bis 12:30 Uhr und von 15:00 bis 17:00 Uhr geöffnet – das sind mehr als die geforderten 20 Stunden pro Woche von Mai bis zum Reformationstag. Im Zuge der geplanten Umgestaltung des Anita-Augspurg-Platzes sollen zudem Picknickbänke und möglicherweise eine Fahrradreparierstation ergänzt werden.
In ihrer Ansprache hob Beate Stecher besonders die Kirchenhüterinnen und Kirchenhüter hervor, die diese verlässliche Öffnung überhaupt erst möglich machen. Ohne ihr ehrenamtliches Engagement wäre eine Anerkennung als Radwegekirche nicht denkbar.
Doch verlässlich geöffnete Kirche ist St. Andreas nicht erst seit kurzem. Am 17. Mai um 10:00 Uhr feiert die St. Andreas Gemeinde das 25-jährige Jubiläum ihres Kirchenhüterdienstes mit einem Gottesdienst, zu dem alle herzlich eingeladen sind. Im Anschluss gibt es Kaffee und Kuchen.
Wer sich für das Amt der Kirchenhüterin oder des Kirchenhüters interessiert und sich vorstellen kann, die Kirche regelmäßig zu öffnen und für Besuchende da zu sein, kann sich gerne bei Dr. Jarecki, Tel. 84125 melden.
Über das Radwegekirchen-Netzwerk: Das Netzwerk der EKD-Radwegekirchen umfasst bundesweit knapp 100 Kirchen entlang beliebter Radrouten. Sie bieten Radfahrenden einen verlässlichen Ort der Stille und Begegnung. Mehr Informationen und Radrouten unter www.radwegekirchen.de .