Die Taufe ist neben der regelmäßigen Feier des Abendmahls das zweite Sakrament, dass Christenmenschen miteinander verbindet. Während sich die Mahlgemeinschaft wiederholt, ist die Taufe einmalig. Sie erfolgt, wenn entweder die Eltern entscheiden, dass das Kind unter Gottes Segen gestellt und zur Gemeinschaft der Freundinnen und Freunde Jesu gehören soll oder aber wenn das Kind selbst entscheidet, dass es getauft werden möchte. Bis zum Konfirmationsalter haben aber die Eltern das Entscheidungsrecht und zur Hilfe in der christlichen Erziehung werden Paten berufen. Diese müssen Kirchenmitglieder sein: man kann ja schlecht ein Amt übernehmen, wenn man nicht überzeugt davon ist. Die Kirchenmitgliedschaft bringt das zum Ausdruck.

Es empfiehlt sich, dass mindestens ein Elternteil auch Kirchenmitglied ist, denn die Taufe beinhaltet auch eine positive Begleitung des Kindes in Fragen des Glaubens. Da ist es nicht sinnreich, die Taufe als Konvention zu verstehen oder als Auftakt für ein schönes Familienfest. Die Taufe ist mehr: Segen und Aufnahme in die Gemeinschaft.

Wenn entschieden ist, dass ein Kind getauft werden soll, dann gibt es folgendes Vorgehen:

Sie melden Ihr Kind zur Taufe im Gemeindebüro an und es wird geguckt, welcher Termin sowohl für die Familie als auch für das Pfarramt passend ist. Manchmal ist eine Taufe im Gottesdienst angezeigt, manchmal erst danach. Sie besorgen die notwendigen Patenscheine, Geburtsurkunden und suchen einen biblischen Taufspruch aus, dann gibt es zeitnah vor der Taufe ein Gespräch mit dem Pfarramt und dann steht einer Taufe nichts mehr im Weg. Bei Erwachsenen ist es genauso, sie brauchen aber keine Paten. Wir freuen uns sehr über Ihr Interesse.